Die Geld-Hirn-Schranke

Als medizinischer Laie weiß man zwar nicht so ganz genau, wie sie funktioniert, aber dass es sie gibt, die Blut-Hirn-Schranke, 

das wissen dann doch die meisten Mitbürger. Bei Wikipedia heißt es dazu aktuell:Die Blut-Hirn-Schrankeschützt das Gehirn vor im Blut zirkulierenden Krankheitserregern, Toxinen und Botenstoffen. Sie stellt einen hochselektivenFilter dar, über den die vom Gehirn benötigten Nährstoffe zugeführt und die entstandenen Stoffwechselprodukte abgeführtwerden. Die Ver- und Entsorgung wird durch eine Reihe spezieller Transportprozesse gewährleistet.Andererseits erschwert diese Schutzfunktion des Gehirns die medikamentöse Behandlung einer Vielzahlneurologischer Erkrankungen, da auch sehr viele Wirkstoffe die Blut-Hirn-Schranke nicht passieren können.Das Gehirn wird also vor Gefährdungen geschützt, aber leider bleibt die Schranke zu oft auch geschlossen,wenn Hilfreiches und Nützliches Eingang finden soll. Daran erinnerte ich mich, als ich kürzlich eine E-Mail vonJost Reinert erhielt, der sich beklagte:Lieber Egon W. Kreutzer, (…)Komisch ist es allerdings. Ich habe hunderte von Bloggern angeschrieben, insbesondere, wenn die die Finanzkrise thematisiertenund gebeten - gerne auch als Verriss - über das Rheingold zu schreiben. Hab sogar 500 Rheingold ausgelobt. Später habe ich nurnoch von 500 geschrieben in der Hoffnung, da fragt einer rück, ob ich Euro oder Rheingold meine. Null Reaktion, einfach gar nichts.Nicht mal eine Rückfrage.Ich gelange zu der Überzeugung, daß eine Bewußtseinssperre uns hindert, Geld zu denken.(…) Das Blöde ist nur, Rheingold kann sich nur verbreiten, wenn es von den Rheingoldern offensiv vertreten und beworben wird.Bei “eigenen Gutscheinen” stellt das keinerlei intellektuelle Herausforderung dar, aber wird Rheingoldals “Geld” gedacht, macht es Peng im Kopf und nichts geht mehr.Schon komisch, oder? (…)Herzliche Grüsse, jost reinert

Ja, obwohl die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass ich Sie, die Sie das gerade lesen, persönlich nicht kenne, kann ichmit Gewissheit behaupten, dass die Beschäftigung mit Rheingold auch und gerade für Sie hilfreich ist.
Oder brauchen Sie vielleicht kein Geld?Haben Sie so viel, dass Sie sich schon längst alle Wünsche erfüllen konnten und nun so satt sind, dass Siegar nicht mehr wüssten, wohin mit noch mehr Geld?
Sehen Sie, Sie sind im Grunde doch interessiert. Wie man die Geld-Hirn-Schranke überlistet und was man dabeigewinnen kann, finden Sie hier:  http://www.egon-w-kreutzer.de/0PaD2010/33.html

4 Antworten auf “Die Geld-Hirn-Schranke”

  1. Bernd Kolmer sagt:

    Komplementärwährungen wie Regionalgeld oder Freigeld sind keine Lösung, da sie fest (in der Regel 1:1) an das gesetzliche Zahlungsmittel gebunden sind. Das heißt für einen Euro gibt es genau eine Einheit Regiogeld. Jede Aufweitung der Geldmenge (Inflation), mindert auch den Wert des Regiogeldes.

    Hier mal eine einfache Frage:
    Angenommen die Hyper-inflation hätte bereits angefangen, der Preis für ein Brot wäre gerade 1000€. Wie teuer wäre das Brot in Regionalgeld? Merkt ihr was?

    Monetär wirkt das Regiogeld also genauso wie ein Euro, sieht nur anders aus. Ist also praktisch ein verkleideter Euro.

    Tatsächlich existiert ja für jede Einheit Regiogeld auch ein Euro, nur halt kumuliert beim Herausgeber des Regiogeldes. Das Regiogeld wird ja gegen Euro verkauft.

  2. Michael Musil sagt:

    Das Problem haben alle herkömmlichen Regiogeldmodelle, dass sie am Euro kleben. Deshalb hat der Tauschring Westerwald ein Modell mit “Freigeld” geschaffen. Bitte die FAQs lesen und die “Geld-Hirn-Schranke” überwinden. Übrigens hat die Geldmenge heutzutage absolut nichts mehr mit Inflation zu tun!

    http://www.tauschring-ww.de

  3. Bernd Kolmer sagt:

    Das ist ja interessant. Ich dachte, dass genau das Verhältnis von Geldmenge zu Gütermenge ein wichtiger Indikator für Inflation wäre.

    Scheint so, als hätten die mir im Studium nur Blödsinn beigebracht, oder wie? *lol*

  4. Michael Musil sagt:

    Blödsinn würde ich es nicht nennen, es ist halt nur hoffnungslos veralteter Käse, der an den Hochschulen vewrmittelt wird. Die Regeln, die zu Zeiten aufgestellt wurden, als man noch mit Goldstückchen seine Ware bezahlte passen nicht mehr ins Computerzeitalter. Wenn das mit der Ware und dem Geld stimmen würde, müssten wir schön längst im Chaos versunken sein. Mit Handy telefonieren aber eine Wirtschaftspolitik auf Brieftaubenniveau betreiben passt nicht. Das gleiche gilt übrigens für die Physik und die Medizin. Z.B. www.5BN.de

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